Seit Jahrzehnten einzigartig: die Sonderschau SCHMUCK

Stilprägend und immer wieder Ausgangspunkt für neue Strömungen in der zeitgenössischen Schmuckgestaltung: Seit mehr als 50 Jahren lockt die SCHMUCK zahlreiche internationale Besucher nach München. Mehr als 700 Schmuckgestalter haben sich beworben, um ihre Stücke auf der renommiertesten Sonderschau der Internationalen Handwerksmesse zu zeigen. Zu sehen sind vom 24. Februar bis 1. März 2016 in Halle B1 auf dem Messegelände München nun Werke von 66 Teilnehmern aus 21 Ländern.

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Viele erwarten jedes Jahr mit Spannung die Sonderschau SCHMUCK* auf der Internationalen Handwerksmesse. Kurator der kommenden Schau war Peter Skubic aus Österreich. Geboren 1935 in Gornji-Milanovac, gilt er als Provokateur der Szene und Pionier des künstlerischen Schmucks.

So ließ er sich beispielsweise 1975, lange bevor Piercings in Mode kamen, ein Metallimplantat in den Arm setzen. Schmuck muss nicht immer schmücken, muss nicht schön sein, er kann auch irritieren, provozieren und verunsichern, so Skubic.

Für die Sonderschau wählte er Werke von insgesamt 66 internationalen Schmuckkünstlern, unter anderem von Yojee Lee (Korea), Karin Johansson und Sofia Björkman (Schweden), Jiri Sibor (Tschechische Republik), Bruce Metcalf (USA) und Akiko Kurihara (Japan). Nicht nur die auf der SCHMUCK vertretenen Künstler kommen aus aller Welt, auch die Besucher der Ausstellung reisen oft Tausende Kilometer, um die Sonderschau zu sehen.

"Die SCHMUCK hat eine enorme Anziehungskraft", sagt deren Leiter Wolfgang Lösche von der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Vor allem die Verleihung der Herbert-Hofmann-Preise am Messesamstag sei für die zeitgenössische Schmuckgestalter-Szene der Jahreshöhepunkt. Dieses Jahr findet sie am 27.02.2016 um 17 Uhr in der Halle B1 auf der Bühne HANDWERK ON STAGE statt.

Zahlreiche Besucher – Künstler, Sammler, Galeristen, Museumskuratoren und Studenten – erwarten an diesem Tag mit Spannung die Verkündung und Auszeichnung der drei Preisträger. 2015 waren dies Kimiaki Kageyama und Mikiko Minewaki aus Japan sowie Paul Derrez aus den Niederlanden. Darüber hinaus ehrt die Sonderschau jedes Jahr einen "Klassiker der Moderne" mit einer Retrospektive: auf der SCHMUCK 2016 Peter Chang aus Schottland.

"Der internationale Vergleich und das Nebeneinander von etablierten, berühmten und von jungen Goldschmieden und Schmuckkünstlern machen die Sonderschau seit mehr als 50 Jahren einzigartig", erklärt Lösche. Allein die Zahl der Bewerbungen spricht für deren hohen Stellenwert.

Deutlich werde es aber auch durch die Zahl der Begleitveranstaltungen, die sich jedes Jahr rund um die Sonderschau gruppieren. Mehr als 80 werden es voraussichtlich während der Messewoche in Galerien, Ateliers und Museen der gesamten Stadt sein. Doch auch auf der Internationalen Handwerksmesse sind rund um die Sonderschau zahlreiche Galerien, Goldschmiede und Schmuckgestalter zu sehen, die sich und ihre Arbeiten auf der Messe präsentieren.

Werfen Sie einen Blick in das umfangreiche Rahmenprogramm der Sonderschau SCHMUCK!

Weitere Informationen über die SCHMUCK gibt es bei der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

*Die Sonderschau SCHMUCK wird gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

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