SCHMUCK 2017: Humorvoll, ironisch, ernsthaft und bunt

Stilprägend und immer wieder Ausgangspunkt für neue Strömungen in der zeitgenössischen Schmuckgestaltung: Seit mehr als 50 Jahren lockt die SCHMUCK zahlreiche internationale Besucher nach München. Mehr als 700 Schmuckgestalter haben sich für 2017 beworben, um ihre Stücke auf der renommiertesten Sonderschau der Internationalen Handwerksmesse zu zeigen. Zu sehen waren Werke von 67 Teilnehmern aus 31 Ländern.

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Herbert-Hofmann-Preis 2017: Volker Atrops - Hahn, Brosche
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Herbert-Hofmann-Preis 2017: Florian Weichsberger - Warrior#1.1, Anhänger
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Herbert-Hofmann-Preis 2017: Sana Khalil - Inconflict Moments of Strike, Brosche

Unverkennbare Unikate, tragbare Kunstwerke, deutliche Statements: Die Sonderschau SCHMUCK vereinte auch in 2017 wieder herausragende Arbeiten aus dem Bereich Autorenschmuck. Sie ist immer ein Treffpunkt für Sammler, Galeristen, Museumskuratoren und Schmuckkünstler aus aller Welt und hat internationale Strahlkraft.

Wolfgang Lösche von der Handwerkskammer für München und Oberbayern ist Leiter der Sonderschau SCHMUCK, die Teilnehmern als Plattform dient, um sich im Kreise internationaler Goldschmiede einen Namen zu machen und Kontakte zu knüpfen.

Höhepunkt jedes Jahr ist die Verleihung der Herbert-Hofmann-Preise an drei herausragende Schmuckgestalter, die stets von zahlreichen internationalen Gästen mit Spannung erwartet wird.

Die Auswahl der Exponate, die auf der SCHMUCK zu sehen sind, werden jedes Jahr von einer bekannten Persönlichkeit aus der Welt des Autorenschmucks übernommen. Die Endauswahl der Sonderschau 2017 hat Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim, getroffen.

Zur Teilnahme an der SCHMUCK 2017 wurden 67 Künstlerinnen und Künstler aus 31 Ländern eingeladen. Zahlenmäßig am stärksten vertreten sind Goldschmiede und Schmuckgestalter aus Deutschland und Frankreich, gefolgt von Schweden, Neuseeland und den USA. Doch auch Beiträge aus Mexiko und dem Iran sind dabei.

Als "Klassiker der Moderne" wird diesmal Renate Heintze (1936-1991) geehrt. Sie war von 1974 bis 1991 Leiterin des Fachbereichs Schmuck an der Burg Giebichenstein und hat den besonderen Ruf dieser Ausbildungsstätte wesentlich mitbegründet. Auf der SCHMUCK war eine Auswahl ihrer bedeutendsten Arbeiten noch einmal zu sehen.

Zeitgenössischer Schmuck war auch Thema der internationalen Galerien, die sich auf der Fläche "FRAME" im direkten Umfeld der SCHMUCK in Halle B1 präsentierten. Mit dabei waren unter anderem

  • Platina (Schweden)
  • Atta Gallery (Thailand)
  • Galerie Ra Amsterdam (Niederlande)
  • Galerie Marzee (Niederlande)
  • Chrome Yellow Books (Großbritannien)
  • Handshake 3 (Neuseeland)
  • Galerie Rosemarie Jäger (Deutschland)
  • Galerie Spektrum (Deutschland)

Weitere Informationen über die SCHMUCK gibt es bei der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

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