19.02.2020

Edles und Elegantes auf der «Handwerk & Design»

Unverwechselbar und mit viel Liebe zum Detail konzipiert: Die «Handwerk & Design» bietet im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse eine optimale Bühne für erstklassiges Kunsthandwerk. Ob maßgeschneiderte Lederhandschuhe, hochwertiger Schmuck oder ausgefallene Glas- und Porzellankreationen, das Angebot ist vielfältig und an ein breites Publikum gerichtet. Zu erleben sind die handwerklich designten Produkte vom 11. bis 15. März 2020 in der Halle B1 auf dem Messegelände München.


Hochwertige Handwerkskunst und ästhetisches Design: Die seit 2008 im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse stattfindende «Handwerk & Design» vereint Schönes und Edles aus dem Handwerk. Auf über 11.000 Quadratmetern stellen ausgewählte Kreative ihre eindrucksvollen Produkte u.a. aus den Bereichen Mode, Schmuck, Inneneinrichtung und Accessoires vor. Mit rund 250 handverlesenen Ausstellern aus 19 Ländern zählt die Messe zu den wichtigsten Veranstaltungen für zeitgenössisches Kunsthandwerk im deutschsprachigen Raum. Als Publikumsmagnet gelten dabei die „lebenden Werkstätten“, in welchen Aussteller ihre Werke in Echtzeit produzieren und demonstrieren. „Besucher erleben hier eine Kombination aus handwerklichem Können und erstklassigem Design und erhalten so Einblicke in unterschiedliche Entstehungs- und Gestaltungsprozesse“, sagt Projektleiterin Cornelia Lutz.

Fernab des Mainstreams bietet die «Handwerk & Design» eine Vielfalt an Produktideen an: Von ofengefertigten Gefäßformen über handgewebte Seidenschals bis hin zu exquisiten Schmuckstücken und Designermöbeln. Dabei stehen edle Materialien, individuelles Design und exklusive Verarbeitungstechniken im Mittelpunkt. 

Auch die kreativen Köpfe hinter den Produkten sind vor Ort vertreten. Eine von ihnen ist die Schmuckgestalterin Doris Berner (www.dorisberner.ch). Mit ihrer Kollektion „Lucy in the Sky“ präsentiert sie handgefertigte Armbänder und Halsketten aus transparentem Mikrofasergewebe. Zur Formgewinnung verwendet die Kunsthandwerkerin Natursteine, Glaskugeln und Kirschkerne und erschafft somit ein außergewöhnliches Design. Ihre Methoden sind von der japanischen Färbetechnik Shibori, sowie der Seiden-Plissierung abgeleitet. Neben solch innovativen Trends, finden sich auf der Verkaufsschau aber auch klassische Schmuckgestalter wieder: Über die gesamte Halle präsentieren mehr als 40 Gold- und Silberschmiede ihre minutiös angefertigten Unikate.

Der Mode- und Textilbereich bildet einen weiteren Schwerpunkt auf der «Handwerk & Design». Mit exklusiven Abendkleidern, edlen Trachten und außergewöhnlichen Accessoires präsentieren rund 50 Aussteller ihre neuesten Kreationen.  Wieder mit dabei ist der österreichische Designer Lothar Daniel Bechthold, der unter dem Label „Lieblingsstücke“ (www.lothardanielbechtold.com) handgefertigte Damen- und Herrenmode produziert. Designerin Caroline Raffauf (www.raffauf.de) setzt auf Nachhaltigkeit: Sie verwendet bei der Herstellung ihrer Produkte schadstoffgeprüfte und natürliche Materialien. Ihre Mäntel und Jacken bestehen aus zertifizierter Bio-Baumwolle oder Bio-Leinen mit Bienenwachsbeschichtung und enthalten zum Teil auch Polyesterstoffe aus recycelten PET-Flaschen. „NOTO“ (www.edition-noto.de) bietet mit seinen Ledertaschen eine Mischung aus japanischem und italienischem Kunsthandwerk und vereint dabei stilvoll die Ästhetik und den Lifestyle von zwei verschiedenen Kontinenten. Unter dem Motto „Handwerk on Stage“ finden zudem täglich Modenschauen statt, u.a. der Maßschneider und Kürschner. Darüber hinaus werden, in Kooperation mit der Landeshauptstadt München, dieses Jahr zum zweiten Mal die Gewinnerkollektionen des Münchner Modepreises präsentiert. 

In ihrer Innsbrucker Werkstatt stellt Keramikerin Andrea Baumann (www.andreabaumann.at) edle Vasen und Schalen aus Porzellan her. Dabei bedient sie sich nicht üblicher Herstellungsmethoden wie dem Gießen oder Drehen, sondern gestaltet ihre Unikate in feinster Handarbeit. Materialbedingte Herstellungsfehler, wie das Verziehen des Porzellans beim Brennen, werden somit vorteilhaft umgangen. 

Vereine und Verbände, wie der Berufsverband Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg e.V. (www.akbb.de) sind ebenfalls vertreten. Dieser zeigt stilvolle Kreationen aus Kupfer, Holz und Keramik, sowie handgefertigte Schmuckstücke. Ein Beispiel liefert Schmuckgestalterin Nora Kovats (www.norakovats.com), die sich bei der Herstellung ihrer Objekte auf die besondere Technik des Emaillierens konzentriert: „Aus dem Feuer geboren, sind die gebrannten Farben und Texturen unvorhersehbar und einzigartig. Der kreative Prozess ist zwar steuerbar, jedoch bleibt ein Zufallselement, das den Entwürfen etwas Verspieltes, Magisches verleihen kann.“ Auch internationale Schmuckgalerien tragen zum Glanz der «Handwerk & Design» bei. Neu mit dabei sind diesmal unter anderem die Galerie Noel Guyomarc‘h aus Kanada (www.galerienoelguyomarch.com) und die Sienna Patti Gallery aus den Vereinigten Staaten (www.siennagallery.com).

Das  internationale Highlight schlechthin auf der «Handwerk & Design» sind die Sonderschauen, die jedes Jahr Fachleute und Experten aus aller Welt auf die Messe ziehen. Auf der EXEMPLA präsentieren die Handwerker unter jährlich wechselnden Leitthemen ihr Können vielfach in eigens auf der Messe aufgebauten Werkstätten. Die Sonderschau feiert in diesem Jahr ihr 50-Jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass werden in lebenden Werkstätten 20 der erfolgreichsten Themen, interessantesten Beiträge und herausragendsten Persönlichkeiten gezeigt. Am bekanntesten ist die Sonderschau SCHMUCK: Sie ist seit über 60 Jahren Treffpunkt der internationalen Schmuckszene und gilt als Ausgangspunkt stilprägender Strömungen des zeitgenössischen Autorenschmucks. Auf der TALENTE werden kreative Ideen junger handwerklicher Gestalter präsentiert, während die Sonderschau MEISTER DER MODERNE Arbeiten von international renommierten, zeitgenössischen Kunsthandwerkern ausstellt. 


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