13.12.2019

SCHMUCK 2020: Die Szene zu Gast in München

Vom 11. bis 15. März 2020 wird die Sonderschau SCHMUCK im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse erneut zum Treffpunkt für Sammler, Galeristen, Museumskuratoren und Schmuckbegeisterte aus aller Welt. Die Veranstaltung zählt zu den bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Schmuckgestaltung und gruppiert jährlich zahlreiche Begleitveranstaltungen in der gesamten Stadt um sich herum.


802 Goldschmiede und Schmuckgestalter aus 61 Ländern haben sich dieses Jahr zur Wahl gestellt, um ihre Werke auf der renommierten Sonderschau zu präsentieren. Als internationaler Wettbewerb organisiert, dient die Veranstaltung ihren Ausstellern als wichtige Plattform, um weltweite Bekanntheit zu erlangen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Verleihung der Herbert-Hofmann-Preise an drei herausragende Schmuckgestalter bildet dabei jedes Jahr den Höhepunkt und findet diesmal am Samstag, den 14. März 2020, um 17 Uhr auf der Bühne in Halle B1 statt.

Chequita Nahar als diesjährige Kuratorin

Die Sonderschau SCHMUCK im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse gilt als stilprägend und ist regelmäßig Ausgangspunkt neuer Strömungen im Bereich des zeitgenössischen Autorenschmucks. Die Auswahl der Exponate, die auf der SCHMUCK zu sehen sind, erfolgt jährlich durch eine bekannte Persönlichkeit aus der Welt des Schmucks. Kuratorin für die kommende Schau ist Chequita Nahar, Direktorin der Akademie für Bildende Künste in Maastricht, Niederlande. Ihre Selektion ist unter anderem eine Hommage an ihre kürzlich verstorbene Mentorin, die bekannte Kunsthistorikerin Marjan Unger. „Ich habe die Erkenntnisse aus Marjans und meinen letzten Gesprächen in die kommende Auswahl miteinfließen lassen. Der Anspruch ist, dass die Objekte in einer besonderen Art berühren müssen. Sie müssen durch ihre Form, ihre Idee, ihre Farbe, ihr Material, die Art der Gestaltung oder durch ihre verrückte Ausdrucksweise hervorstechen. Sie müssen Fragen erwecken und uns über das, was wir machen und wo wir sind, nachdenken lassen“, so die Kuratorin Nahar. Die Wahl fiel schließlich auf einzigartige Werke von 63 Künstlern aus 29 Ländern. Am stärksten vertreten ist Deutschland, gefolgt von Korea, den Niederlanden, Australien und der Tschechischen Republik. Zu sehen sind Werke bekannter Klassiker, aber auch Beiträge junger Goldschmiede und Schmuckgestalter. 

Robert Baines als Klassiker der Moderne

Darüber hinaus ehrt die Sonderschau jedes Jahr einen „Klassiker der Moderne“ in einer Retrospektive. 2020 ist dies der Australier Robert Baines. Der ehemalige Professor für Gold- und Silberschmiedekunst am Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) zählt zu den führenden Forschern im Bereich der Archäometallurgie. Mehrfach ausgezeichnet ist er unter anderem Träger des Bayerischen Staatspreises (2005) und des Cicely and Colin Rigg Craft Awards (1997), dem höchsten Handwerkspreis Australiens. Seine außergewöhnlichen Werke genießen Weltruf und sind unter anderem in Museen in Paris, New York, Houston und Hamburg ausgestellt. Auf der SCHMUCK ist eine Auswahl seiner bedeutendsten Arbeiten noch einmal zu sehen. 

Frame - Treffpunkt internationaler Galerien

Zeitgenössischer Schmuck ist auch das Thema der internationalen Galerien, die sich auf der Fläche „FRAME“ im direkten Umfeld der SCHMUCK in Halle B1 präsentieren. 2020 sind elf Galerien zu Gast, die so gemeinsam nur in München zu erleben sind. Mit dabei sind die ATTA GALLERY (Thailand), FROOTS GALLERY (China), GALERIE MARZEE (Niederlande), GALERIE NOEL GUYOMARC´H (Kanada), GALERIE ROSEMARIE JÄGER (Deutschland), JEWELERS’ WERK GALERIE (USA), KCDF (KOREA CRAFT & DESIGN FOUNDATION), PLATINA (Schweden), SIENNA PATTI GALLERY (USA), THE NATIONAL (Neuseeland) und die TINSEL GALLERY (Südafrika).

Münchner Stadtplan zu allen Veranstaltungen

Zur SCHMUCK 2020 gestaltet der Veranstalter, die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, einen eigenen Stadtplan mit allen Veranstaltungen in Galerien, Ateliers und Museen, die anlässlich der Sonderschau und damit auch im Rahmen der um die Sonderschau entstandenen Munich Jewellery Week stattfinden. Neben Informationen zur SCHMUCK und zur «Handwerk & Design» enthält er gesammelt alle Veranstaltungsorte und Termine. Der gedruckte Stadtplan ist auf der Messe erhältlich, die Online-Version steht ab Mitte Februar 2020 auf der Website www.ihm-handwerk-design.com zur Verfügung.


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  • Helen Britton,TheKeys © Dirk Eisel
  • © Veronika Fabian, Biglink
  • Rebekah Frank, justaddflesh, Necklace © Lydia Daniller
  • Tota reciclados (Valeria Hasse + Marcela Muñiz), WellsGardner ©Damien Wasser
  • Maria Hriesik Nepsinská, Like a broken record © Peter Ancic
  • Ruudt Peters, Ssanie © Ulrika Paemurru
  • © Elwy Schutten, fabric of boxes
  • © Gisbert Stach, Smuggler-Mercedes-Benz Unimog yellow
  • © Coco Sung, Vasopressin
  • Ketli Tiitsar, ALineGoingforaWalk © Dénes Fankas
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